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HUNDERERZIEHUNG
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Sauberkeit | | Ein ausgeglichener Welpe lernt sehr leicht, sauber zu sein,
vorausgesetzt, sein Herr erzieht ihn folgerichtig. Beobachten Sie Ihren Welpen
nach den Mahlzeiten oder dem Aufwachen: Bestimmt ist Ihr Tier auf der Suche nach
einem Ort, wo es seine Bedürfnisse erledigen kann. Fängt es an, sich
im Kreis zu drehen, am Boden schnüffeln, sich womöglich im Haus hinzuhocken,
so betätigen Sie sofort das Halsband. Der Hund fährt hoch. Nehmen Sie
ihn schnell auf und setzen Sie ihn da ab, wo er sich erleichtern soll; lassen
Sie ihm Zeit, sich neu zu konzentrieren, und loben Sie ihn herzlich, wenn er sein
Geschäft am richtigen Ort erledigt hat. Anfänglich kann dieses Lob mit
einem Leckerbissen verstärkt werden. Nach 2 - 4 Wochen sollte dieses Programm
zur fehlerlosen Stubenreinheit führen ; tut es dies nicht, so sprechen Sie
bitte mit Ihrem Tierarzt darüber. Bestrafen Sie ihren Hund nie im Nachhinein,
denn das wäre sowohl unwirksam als auch schädlich. Sie müssen ihn
"auf frischer Tat ertappen".  | Rückruf |
| Ihr Welpe entdeckt seine Umgebung. Alles, was sich bewegt,
jeder neue Duft schlägt ihn in den Bann. Manchmal so sehr, daß Sie
ihn rufen und er nicht zurückkommt. Er findet die Welt genau da am interessantesten,
wo er sich gerade befindet; womöglich hört er Sie gar nicht, weil seine
Tätigkeit ihn fesselt. MasterPlus
ist dazu da, ihn zu „befreien" und auf Ihre Rufe aufmerksam zu machen. Sobald
Sie auf den Knopf gedrückt haben, ist der Augenblick gekommen, sich für
ihn interessant zu machen: Hocken Sie nicht hin, rufen Sie ihn freundlich, breiten
Sie die Arme aus und belohnen Sie ihn vor allem herzlich mit einem Kraulen, sobald
er wiederkommt; sonst könnte er glauben, Sie hätten ihn getäuscht.
Vergessen Sie nicht, ihn rasch wieder loszulassen, damit der Appell stets ein
Vergnügen bleibt und nie eine Falle.  |
Bei Fuß gehen | | Die Erziehung zum " Bei-Fuß-Gehen" funktioniert nach
dem gleichen Prinzip wie der Appell. Sie erfordert jedoch mehr Konzentration von
Ihrem Hund. Deshalb wird empfohlen, einige Monate abzuwarten, bevor man hiermit
beginnt. Hier ist MasterPlus geeignet,
die Aufmerksamkeit des Hundes zurückzulenken, wenn er zerstreut ist, d.h.
seine Aufmerksamkeit ganz auf ein äußeres Ereignis richtet. Zur Sicherheit
beginnen Sie die Erziehung mit einer ca. 1 Meter langen Leine aus Leder oder Kunststoff
bzw. mit einer blockierten Rolleine. Ihr Hund soll lernen, daß es angenehmer
für ihn ist, nahe an Ihrem Bein zu bleiben, als sich zu entfernen. Er wird
also mit Worten oder einem Kraulen gelobt, wenn er neben Ihnen geht; wenn er jedoch
über Ihr Knie hinausläuft, sagen Sie nachdrücklich "Fuß"
und geben Sie der Leine einen scharfen Ruck. Die Leine soll immer schlaf sein,
solange Ihr Hund sich artig verhält und gleich nach dem Ruck wieder losgelassen
werden. Wenn der Hund einigermaßen zu gehorchen beginnt, können
Sie seine Erziehung ohne Leine mit dem MasterPlus
stabilisieren. In dieser Phase soll das Halsband ausgelöst werden, wenn der
Befehl "Fuß" nicht ausgeführt wird (der Hund stellt sich taub). Sie
haben jetzt mehr Möglichkeiten als mit der Leine, und sobald Sie abseits
vom Autoverkehr sind, können Sie ihm erlauben, frei mit seinen Artgenossen
herumzutoben.  | Bellen |
| - Welche Bedeutung hat das Bellen?
Bellen
ist ein natürliches Verhalten, das den Gefühlszustand unserer vierbeinigen
Freunde widerspiegelt. Entgegen der weitverbreiteten Annahme handelt es sich nicht
um eine Sprache. Hunde verfügen noch über etliche andere Mittel zur
Kommunikation. Das Bellen ist im Vergleich zum reichhaltigen Repertoire des Hundes
(Mimik, Gerüche, Körperhaltung) sogar ein eher begrenztes Ausdrucksmittel.
Das andauernde, störende Bellen eines Hundes einzuschränken, bedeutet
also keineswegs, ihn seiner Sprache zu berauben.
Wodurch werden unerwünschte Verhaltensweisen verstärkt?
Störende Verhaltensweisen sind nicht immer auf Erziehungsfehler zurückzuführen.
Des Öfteren werden sie durch bestimmte Umstände verstärkt. Nehmen
wir einen jungen Hund: Er hört den Briefträger, der die Post bringen
will, an die Tür kommen. Die Angst vor diesem Eindringling löst sein
Bellen aus. Dann hört der Hund, wie der Briefträger weggeht. Was hat
er aus dieser Erfahrung gelernt? "Ich habe gewonnen! Wenn ich belle, gehen die
Leute weg!" Aufgrund dieser tagtäglichen Erfahrung lernt er, dass er den
Leuten mit seinem Bellen Angst machen kann. Das natürliche Bellen wird auf
diese Weise verstärkt und entwickelt sich gegen den Willen des Herrchens
zum lästigen Bellen. Es kommt vor, daß der Halter
ein unerwünschtes Verhalten unwissentlich selbst verstärkt. Nehmen wir
einen jungen Hund, der bellt, weil er zum ersten Mal in einem Raum allein gelassen
wird. Beim ersten angstvollen Jaulen eilt das Herrchen heran, drückt den
Hund an sich und redet sanft auf ihn ein, damit er sich beruhigt. Was schließt
der Hund daraus? "Sobald ich belle, kommt mein Herrchen und freut sich. Und
außerdem bin ich nicht mehr allein!" Damit haben wir das Beispiel eines
Hundes, der gerade gelernt hat zu bellen, um etwas zu erreichen (hier die Aufmerksamkeit
seines Herrchens). Dieses ganz natürliche Verhalten kann jedoch schnell lästig
werden, wenn der Hund anfängt zu jaulen, sobald man ihn allein lässst.
Vorbeugen oder heilen? Mit der
richtigen Erziehung des Hundes können die meisten dieser Probleme vermieden
werden. Doch auch das Umfeld spielt dabei eine Rolle. So
ist zunächst einmal unsere moderne Lebensweise sicherlich nicht immer ideal
für einen Hund. Kann er sich nicht richtig austoben oder wird er auf engem
Raum gehalten, so wird er öfter bellen, um seinem Energieüberschuß
Luft zu machen. Ein längerer Spaziergang pro Tag ist in diesem Fall immer
noch die beste Methode, eine Reihe von Problemen zu vermeiden.
Damit eine Bestrafung wirksam ist, muß sie genau in dem Moment erfolgen,
wo das passiert, was man unterbinden möchte. Auf jeden Fall nutzt es nichts,
noch lauter als der Missetäter zu schreien, denn das ermutigt ihn nur dazu,
noch stärker zu bellen. Und das Herrchen zieht bei diesem Spiel doch meist
den Kürzeren! Außerdem spornt man ihn in seinem unerwünschten
Verhalten auch noch an, wenn man sich um ihn kümmert, sobald er eine Dummheit
macht, und ihn ignoriert, wenn er brav ist. Denn für den Hund stellt die
Aufmerksamkeit des Herrchens die höchste Belohnung dar. Reagiert man dagegen
nicht auf sein Bellen, faßt er dies als Bestrafung auf. Mit viel Geduld
und Ausdauer kann dieses Erziehungsschema seine Früchte tragen - doch bereits
vorhandene schlechte Angewohnheiten lassen sich nur schwerlich aberziehen. Und
wenn dem Herrchen dabei einmal ein Fehler unterläuft, muß meistens
wieder ganz von vorne angefangen werden! Manchmal wird ein unerwünschtes
Verhalten durch die Abwesenheit des Halters verstärkt. In diesem Fall müssen
wirksame Lösungen für diese Zeiträume gefunden werden, was keine
leichte Sache ist. Unter manchen Umständen wird das Tier durch äußere
Einflüsse gereizt, wie z.B. Fußgänger oder andere Hunde. Lösungen
wie das Zuziehen der Vorhänge oder das Versperren bestimmter Zugänge
können manchmal Abhilfe schaffen. Doch wer denkt schon ernsthaft daran, eine
Mauer um den Garten zu ziehen, damit Rex die Straße nicht mehr sieht?
Welches Problem sich auch immer stellt, ein Halsband zur Kontrolle des Bellens
wie Aboistop ist in den allermeisten Fällen
durchaus angezeigt und bleibt die vernünftigste Lösung.
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Nicht weglaufen | | Es kann wichtig werden, daß Sie ihren Hund davon
abhalten können, die Straße urplötzlich vor einem Auto zu überqueren
oder unter Ihrem Gartenzaun hindurchzukriechen. Hierfür gibt es nur eine
Lösung: Betätigen Sie das Gerät, sobald Sie sehen, daß Ihr
Hund zu seinem Fehlverhalten ansetzt. Kurz darauf ist es meistens zu spät.
Nach einigen Wochen Training kann MasterPlus
Ihnen dabei helfen, klare Grenzen zu ziehen: z.B. der Gehwegrand oder der Zaun
Gemüsegarten.
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Nicht hochspringen | | Was ist lästiger als ein Hund, der an den Leuten hochspringt,
um sie zu begrüßen? Um dies zu vermeiden, ist es besser, dem Hund schon
früh beizubringen, daß man Menschen auch anders begrüßen
kann - Vorbeugen ist besser als Heilen! Bitten Sie Ihre vorher eingeweihten Besucher
einzutreten. Sobald sich der Hund mit den Hinterläufen zum Hochspringen bereitmacht,
lösen Sie das Halsband aus und sagen ihm, er solle sich setzen. Gehorcht
er, so bitten Sie die Gäste, Ihren vierbeinigen Gefährten zu loben.
Wenn Sie Ihren Hund umerziehen wollen, weil die schlechte Gewohnheit schon angenommen
ist, arbeiten Sie genauso. Man braucht hierbei nur ein bißchen mehr Zeit.
 | Aggressivität |
| Egal, ob es um die Revierverteidigung geht oder einfach
um bestimmt Personen bzw. Tiere (Hunde, Katzen usw.), kann der Hund sich zu aggressiven
Handlungen hinreißen lassen (Knurren, Schnappen, Beißen). MasterPlus
ist die geeignete Lösung. MasterPlus wurde unter tierärztlicher
Kontrolle eingesetzt, um Hunde zu behandeln, die auf öffentlichem Gelände
andere Hunde angriffen. Mit medikamentöser Unterstützung hat es
bei 90% der Fälle innerhalb von 5 Wochen eine Besserung bewirkt, während
die Erfolgsquote bei herkömmlicher Verhaltenstherapie, mit der gleichen medikamentösen
Behandlung, nur 20% betrug. Bitte sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Tierarzt.
 | Nicht
graben | | MasterPlus kann
auch dazu dienen, einen Welpen mühelos vom Nagen an Stuhlbeinen oder Umwühlen
der Gartenbeete abzuhalten. Vergessen Sie dabei nie, Ihrem Gefährten eine
Alternative anzubieten - sei es einen Knauknochen oder einen Tennisball!
 | Nicht
verfolgen | | Die Angewohnheit, Fahrzeuge, Jogger oder Katzen zu verfolgen,
ist für alle Beteiligten äußerst gefährlich. Mit MasterPlus
muß Sie sofort beim Losrennen des Tieres unterbunden werden. Eine Erziehung
erfordert deshalb ein schnelles Reaktionsvermögen seitens des Besitzers und,
wenn möglich, Komplizen, die sich als Autofahrer oder Jogger zur Verfügung
stellen. Indem man bei eigens geplanten Übungen das falsche Verhalten herausfordert,
beschleunigt man die Lernphase.  | Nicht
stehlen | | Manche Hunde sammeln alles auf, was am Wege liegt, ob es
nun eßbar ist oder nicht. Auch auf diesem Gebiet können Sie Ihren Hund
von fern beobachten und mit einem Spraystoß überraschen, falls er den
unerwünschten Fund zu beschnüffeln beginnt. Bei
einer neuen Studie wurde MasterPlus
auf seine Wirksamkeit bei der Erziehung zum Köderverweigern untersucht. Nach
5 Wochen mit zweimaligem Training pro Woche nahmen 90% der Hunde weniger als 15%
der Köder auf und 80% verweigerten jeglichen Köder. Die herkömmliche
Methode, bei der eine Metallkette in die Nähe des Hundes geworfen wird, um
ihn zu unterbrechen, war nur zu 20% erfolgreich, wenn man bis 15% aufgenommene
Köder toleriert und zu 0%, wenn man eine fehlerlose Erziehung anstrebt.
©DYNAVET
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