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WISSENSCHAFTLICHE
STUDIEN
Die Meinung des Fachmanns ... von Xavier Aubry, Tierarzt, Tierverhaltensexperte |
Der Umorientierungsreiz (Überraschungseffekt)
Das Verhalten, welches man dem Tier abgewöhnen möchte, ist als Sequenz
aufgebaut, das heißt, der Hund muß mehrere zusammenhängende Handlungen
aneinander reihen, um eine bestimmte Aktion durchzuführen. Man kann diesen
Handlungsablauf unterbrechen, indem man ihm eine Information liefert, die in keinerlei
Zusammenhang mit seiner augenblicklichen Situation steht. Eine solche überraschende
Information, die der Hund nicht zu deuten weiß, nennt man "disruptiven Reiz"
oder "Umorientierungsreiz". Dieser Reiz unterbricht kurzzeitig sein Verhalten
und lenkt seine Aufmerksamkeit auf das, was in seiner Umgebung passiert.
Die positive Prägung (Belohnung) Es gibt zwei Arten, einen
Hund zu erziehen: die Bestrafung (negative Prägung) und die Belohnung (positive
Prägung). Alle durchgeführten Untersuchungen belegen jedoch, daß
das Belohnungsprinzip, bei dem der Hund motiviert wird, 5 mal wirksamer als die
Bestrafung ist. Zudem kann Bestrafung, wenn sie falsch oder zu häufig angewendet
wird, Ängstlichkeit und andere Verhaltensstörungen hervorrufen. Exzessive
Bestrafung wirkt sich in der Tat immer schmerz- und streßerzeugend aus;
daher sind sich die Experten einig, daß Erziehung nicht mit Strafe einhergehen
darf. | |
| Einige Ergebnisse wissenschaftlicher Studien | | | | | | | |
Das ferngesteuerte Erziehungshalsband MasterPlus
wurde in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt und Verhaltensexperten Dr. Patrick Pageat
getestet: Die Ergebnisse sind im Vergleich zu anderen Erziehungsmethoden
schneller und qualitativ besser und weisen eine wesentlich niedrigere Rückfallquote
auf. Die Wirksamkeit von MasterPlus
nach der Anwendung bei Hunden mit erziehungsbedingtem Störverhalten liegt
bei 90 %. |  |
Zweck und Methode Die unter
der Leitung von Dr. Pageat von einem unabhängigen Institut durchgeführte
Studie hat zum Ziel, die Wirksamkeit des geruchlosen Sprays im Vergleich zu einer
klassischen Erziehungsmethode (etwas nach dem Hund werfen, um ihn zu erschrecken)
zu testen. Die Versuchshunde haben die Angewohnheit, alles zu fressen, was sie
auf dem Boden finden. Bei zwei Gruppen von jeweils 10 Hunden werden 35 Tage lang
alle 5 Tage die Ergebnisse ausgewertet. Die Teststrecke enthält 10 Köder,
wobei jede Note der Summe der gefressenen Köder entspricht. Ergebnisse Das
Sprayhalsband ist wirksamer als die herkömmliche Methode. Nach 35 Tagen fressen
90 % der Hunde mit diesem Erziehungshalsband weniger als 15 % der Köder (Erfolg).
Dagegen erreichen nur 20 % der Hunde dieses Ergebnis mit der traditionellen Methode.
80 % der Hunde mit Halsband fressen keinen Köder mehr (voller Erfolg). Keiner
der Hunde erzielt dieses Resultat mit der herkömmlichen Methode. Die
Meinung des Fachmanns "Diese Studie belegt die höhere Wirksamkeit
des disruptiven Reizes gegenüber den anderen Erziehungsmethoden: der Lernprozess
erfolgt intensiver und schneller." |  |
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