1. Wie funktioniert der Zone Protector® ?

Der Zone Protector® besteht aus drei Hauptkomponenten : SENDER, EMPFÄNGER/SPRAY und ABGRENZUNGSKABEL (Antenne).

Der Sender überträgt ein Funksignal auf das Empfänger-Halsband am Hals des Hundes. Die Übertragung erfolgt über das Kabel im Boden, das als Antenne dient und den zugewiesenen Bereich bzw. die verbotenen Bereiche abgrenzt. Die Reichweite dieses Signals (d.h. die Entfernung zwischen Abgrenzungskabel und Empfänger) kann mittels des am Empfänger befindlichen Bereichsreglerknopfes mit einem Spielraum von mehreren Metern bis auf neun Meter eingestellt werden.

Der Empfänger sendet ein Tonsignal aus, sobald sich der Hund dem Kabel nähert. Versucht er trotzdem, das Kabel zu übertreten, löst er damit einen völlig unschädlichen Spraystoß aus, der ihn überrascht und davon abhält, weiter zu gehen. Der durch das Spray hervorgerufene Überraschungseffekt beruht auf dem gleichzeitigen Auslösen verschiedener Reize, die auf drei bzw. vier Sinne des Tieres einwirken: den Hörsinn (Geräusch beim Sprayausstoß), den Sehsinn (Spraywolke), den Tastsinn (kalter Kontakt mit dem Spray), sowie den Geruchsinn (wenn das Spray Zitronenmelisse- oder Senfaromen enthält).

 

2. Installation


Zur problemlosen Installation des Systems raten wir Ihnen, folgendes Material bei der Hand zu haben:
- Flachspaten oder Rasenstecher
- Abisolierzange
- Isolierband
- Dichtungsmasse
- Kittmasse zum etwaigen Abdichten von Betonfugen
- PVC-Rohr für das Durchqueren eines Kies-oder Sandwegs,
- Teichs oder Sees
- Klemme und Erdungsstab


1. Schritt: Aufzeichnen des Einzäunungsverlaufs
Zeichnen Sie den einzuzäunenden Bereich auf einem kariertem Papier auf. Das vom Sender übertragene Signal erreicht auf beiden Seiten des Abgrenzungskabels eine Reichweite von bis zu 9 m. Achten Sie darauf, genügend Raum einzukalkulieren, in dem sich Ihr Hund frei bewegen kann.
Um die Funktionsfähigkeit des Systems zu gewährleisten, sollte das Signal auf eine Mindestreichweite von 2 m eingestellt und mindestens 50 m Kabel verwendet werden.

Grundregeln

> Das Kabel muss in einer fortlaufenden Schleife zurück zum Sender verlegt werden.
> Wenn das Kabel gekreuzt wird, wird das Funksignal unterdrückt. Wenn sich drei Kabel kreuzen, geschleht dies jedoch nicht. Sie müssen deshalb mindestens 30 Knoten pro Meter an solchen Stellen im Kabel machen, wo Sie das Funksignal unterdrücken wollen. Man kann das Signal an bestimmten Stellen auch dadurch außer Funktion setzen, indem man das Kabel außerhalb der Reichweite des Senders verlegt, und es z. B. in einer die Reichweite übersteigenden Entfernung durch die Luft zieht oder unter der Erde verlegt.
> Bilden Sie immer "runde" Ecken (Durchmesser ca. 180 cm) beim Veriegen des Kabels. "Eckige" Ecken deformieren das Funksignal.
> Wenn Sie eine doppelte Schleife legen, müssen die Kabel 100 bis 150 cm voneinander entfernt verlegt verden, um zu verhindern, daß das Funksignal unterdrückt wird.
> Bei der Installation einer Doppelschleife müssen die Kabel 1m bis 1,5 m auseinander liegen, um eine Aufhebung des Signals zu vermeiden.

Abgrenzungsbeispiele
Worauf bei der Installation zu achten ist
> Lesen Sie vor dem Beginn der Arbeiten aufmerksam alle Anweisungen zur Installation.
> Das Kabel darf NICHT parallel zu Strom-, Telefon-, Fernsehkabeln und Antennen oder in der Nähe von
Parabolantennen verlegt werden.
> Der Sender darf NICHT in der Nähe von großen Metallgegenständen wie z.B. Sicherungskästen, Warmwasserboilern, Metallführungen für Garagentore oder Waschmaschinen und Wäschetrocknern montiert werden.

2. Schritt: Installation des Senders
Der Sender darf NUR IN INNENRÄUMEN in der Nähe einer Steckdose und des vorgesehenen Erdungsanschlusses installiert werden.
Bringen Sie den Sender an der Befestigungsoberfläche mit den dafür vorgesehenen Fixierungsteilen an. Verwenden Sie dazu die Montageschablonen, die sich am Ende dieses Handbuchs befinden.

3. Schritt : Inbetriebnahme des Empfängerhalsbandes
1- Anpassen des Riemens
- Die Schlaufe vom Riemen abnehmen
- Den Riemen um das Gehäuse legen und ihn dabei durch die beiden dafür vorgesehenen Ösen ziehen. Achtung: Die Seite, auf der die Polarität der Batterie angegeben ist, darf dabei auf keinen Fall verdeckt werden!
- Die Schlaufe am Riemen anbringen
- Das Ende des Riemens durch die schwarze Schleife führen und auf diese Weise ein Halsband formen
- Das Halsband um den Hals Ihres Hundes legen, wobei zwischen dem Hals und dem Riemen leicht ein Finger Platz haben muss
- Den überhängenden Teil des Riemens in die Schlaufe stecken
- Sie können die überflüssige Länge des Riemens mit einer Schere abschneiden und das Ende mit einer Flamme versiegeln um ein Ausfransen zu vermeiden. Achtung, diese Handlung darf auf keinen Fall durchgeführt werden, wenn der Hund das Halsband trägt, da sein Fell dabei Feuer fangen könnte.

2-Auffüllen des Spraybehälters
- Das Gehäuse auf eine stabile und ebene Unterlage stellen. Das Füllventil muss sich auf der Oberseite des Gerätes befinden.
- Die Nachfülldose mit dem Metallstutzen nach unten halten.
- Den Stutzen in das Füllventil einführen und die Nachfülldose dabei senkrecht halten (wie
beim Nachfüllen eines Feuerzeugs).
- 10 Sekunden lang fest drücken.
- Kurz loslassen.
- Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis das Reservoir vollständig aufgefüllt ist. Wenn das Reservoir voll ist, wird die Flüssigkeit von der Treibdüse abgestoßen.
Achtung: das Gerät nie an Ihrem Hund auffüllen, da das Füllventil dabei beschädigt werden könnte.


3- Einlegen der Batterie
- Den Batteriedeckel aufschieben.
- Die Batterie einlegen.
- Den Deckel wieder schließen und dabei gleichzeitig einen leichten Druck auf die Batterie ausüben.

4. Schritt: Verlegen des Kabels
Das Kabel auf die vorgesehene Begrenzungslinie legen. Es am Sender anschließen, das System einschalten und mit dem Empfängerhalsband einen Versuch am Abgrenzungskabel durchführen, um sicherzustellen, dass es ordnungsgemäß funktioniert. Zum Testen der Begrenzungen den gesamten Kabelweg ablaufen.

5. Schritt: Spleißen der Kabel bei Verlängerung der Begrenzungslinie
Wenn Sie mehr als 150 m Kabel brauchen, müssen Sie die Kabel mit Verbindungsmuttern zusammenspleißen.
Notieren Sie sich alle Spleißstellen und bewahren Sie diese Informationen mit Ihrem Handbuch für spätere Einsichtnahme auf. Die meisten Kabelbrüche kommen in der Nähe von Spleißstellen vor.
Zunächst die zu verbindenden Kabelenden abisolieren. Dann die abisolierten Enden in die Verbindungsmutter stecken, diese verschrauben, und an der Verbindung ziehen, um ihre Festigkeit zu prüfen. Anschließend eine Dichtungsmasse (z.B. Silikon) in und um die Verbindungsmutter auftragen. Wenn die Masse trocken ist, kann man die Kabel und die Mutter zusätzlich mit Isolierband umwickeln. Dies verhindert, dass sich die Verbindung löst oder Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Wenn sich Ihre Spleißstelle oder Verbindung löst, versagt das gesamte System. Sorgen Sie also für eine solide Verbindung.

6. Schritt: Versenken des Kabels
a/ In der Erde
Entlang der vorgesehenen Begrenzungslinie einen 2,5 cm bis 7,5 cm tiefen Graben ausheben. Das Kabel darin versenken, damit Kabel und Sender vor Beschädigung geschützt sind und niemand darüber stolpern und sich verletzen kann. Sicherstellen, dass das Kabel genügend Spielraum hat, da es sich aufgrund der Temperaturunterschiede ausdehnen bzw. zusammenziehen wird.

b/ In einer harten Oberfläche
Das Kabel in eine Dehnungsfuge einlegen oder mittels einem an einer Kreissäge angebrachten Betonsägeblatt eine Fuge schneiden. Das Kabel in der Fuge versenken und diese mit Kittmasse abdichten. Ihr örtlicher Heimwerkermarkt kann Ihnen bei der Wahl einer geeigneten Masse behilflich sein.

7. Schritt: Anschließen des Senders
1. Schließen Sie die Abgrenzungskabel an die roten Klemmen an.
2. Je nach Kabellänge ist der Schalter zur Einstellung der Abgrenzungsweite auf A, B oder C zu stellen. B entspricht einer durchschnittlichen Länge von 150 m.
3. Schließen Sie den Sender mit Hilfe des Trafos an eine Steckdose an. Die Leuchten für die Stromanzeige und die Schleifenverbindung müssen aufleuchten.
- Eine ordnungemäße Erdung ist notwendig, um Blitzschäden an Ihrem Sender vorzubeugen. Schließen Sie den Sender über ein zugeschnittenes Erdungskabel an einen Erdungsstab an, welcher mindestens 1 m tief in der Erde vergraben sein muss. Sie können dazu einen bereits vorhandenen Erdungsstab verwenden. Erdungsstäbe mit Klemmen sowie Erdungskabel sind in jedem Elektrofachhandel erhältlich.
- Testen Sie die drei Einstellungen für die Abgrenzung (A, B, C), um die optimale Signalreichweite zu finden.
- Drehen Sie den Bereichsreglerknopf ganz nach rechts.
4. Verstellen Sie den Bereichsreglerknopf, um die Entfernung, in der das Tonsignal erfolgt, optimal auf den abzugrenzenden Bereich einzustellen. Wir empfehlen einen Mindestabstand von 1,5 m. Das Signalfeld sollte so breit wie möglich sein und Ihrem Hund gleichzeitig eine genügend große "sichere Zone" lassen.
5. Falls Sie die gewünschte Reichweite nicht erlangen, wählen Sie eine andere Position und gehen Sie noch einmal alle Schritte durch.

8. Schritt: Anbringen des Empfängerhalsbandes am Hals des Hundes
-Befestigen Sie den Riemen am Hals des Hundes. Die Spraydüse muss dabei nach oben, d.h. auf die Schnauze des Hundes gerichtet sein. Die Seite mit der Polaritätsanzeige für die Batterie muss an seinem Hals anliegen.
- Ziehen Sie den Riemen leicht fest, wobei zwischen dem Hals und dem Halsband leicht zwei Finger Platz haben müssen.
- Bei Hunden mit besonders langem Fell empfiehlt es sich, den Riemen zu verlängern, damit die Spraydüse freigelegt ist.

 

3. Ausbildung des Hundes

Der Zone Protector® ist kein festes Hindernis für das Tier, daher ist regelmäßiges Training eine zwingende Voraussetzung, um das System langfristig erfolgreich einzusetzen. Wir raten Ihnen, die Ausbildungstipps sowie das im Folgenden beschriebene Trainingsprogramm zu befolgen:

Ausbildungstipps
> Selbst wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Hund die Einzäunung bereits nach ein oder zwei Tagen verstanden hat, sollten Sie die Ausbildung auf jeden Fall 14 Tage lang durchführen.
> Während der Ausbildungsphase muss Ihr Hund mit zusätzlichen Mitteln am Fortlaufen gehindert und darf nur an der Leine in den Garten gelassen werden. Er darf die Begrenzungslinie keinesfalls ungehindert überschreiten.
> Die Ausbildung kann Ihren Hund ermüden. Eine Übung sollte daher nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern.
> Mehrere Familienmitglieder sollten in die Ausbildung eingebunden werden, damit Ihr Hund das Training nicht mit einer bestimmten Person in Zusammenhang bringt.
> Wenn Ihr Hund während der Ausbildung ein irritiertes Verhalten zeigt, sollten Sie ihm das Empfängerhalsband abnehmen, das Training am nächsten Tag wieder aufnehmen und anschließend alle zwei Tage mit ihm arbeiten.

Trainingsprogramm

Phase 1 : Training an den Begrenzungslinien
Stecken Sie auf der Linie, an der das Warnsignal ausgelöst wird, alle 3 Meter ein Absteckfähnchen in den Boden. Diese Fähnchen dienen Ihnen und Ihrem Hund nur als vorübergehende sichtbare Markierung der Begrenzungslinien. Sie werden entfernt, wenn sich Ihr Hund an die "sichere Zone" gewöhnt hat.

1. TAG

1. Halten Sie den Empfänger in der einen Hand und führen Sie Ihren Hund mit der Leine auf die Begrenzungslinie zu. Schwenken Sie eines der Absteckfähnchen und geben Sie Ihrem Hund dabei ein nachdrückliches "NEIN"-Kommando, wobei er gleichzeitig das Tonsignal des Empfängers hören soll.
2. Führen Sie ihn wieder in den erlaubten Bereich zurück, loben Sie ihn und spielen Sie mit ihm.
3. Wiederholen Sie die Schritte 1 und 2 entlang der gesamten Begrenzungslinie.
4. Legen Sie Ihrem Hund nach einer kurzen Erholungs- und Spielpause das Empfängerhalsband sowie das Halsband mit der Leine an.
5. Lassen Sie Ihren Hund einen Spraystoß erleben, indem Sie ihn alleine in das Signalfeld laufen lassen. Führen Sie ihn dann sofort in die "sichere Zone" zurück und loben Sie ihn. Ermutigen Sie Ihren Hund nicht dazu, die Begrenzungslinie zu überqueren, da ihn das verwirren würde. Wenn Ihr Hund nicht von selbst in das Signalfeld läuft, können Sie eine andere Person bitten, die Begrenzungslinie zu überqueren, und Ihren Hund nachlaufen lassen.
6. Wiederholen Sie Schritt 5 entlang der gesamten Begrenzungslinie. Ihr Hund darf nur dann einen Spraystoß erhalten, wenn er von alleine versucht, die Begrenzungslinie zu überschreiten.
7. Nehmen Sie das Empfängerhalsband ab. Lassen Sie Ihren Hund das Empfängerhalsband nicht außerhalb der Trainingsmomente tragen, solange seine Ausbildung nicht abgeschlossen ist.

2. BIS 14. TAG

Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 7 mindestens einmal pro Tag.

15. BIS 30. TAG

Wenn Ihr Hund beim Lernen Fortschritte zeigt, können Sie ihm die Trainingsleine abnehmen und ihm uneingeschränkten Auslauf in der "sicheren Zone" gewähren. Entfernen Sie nach 30 Ausbildungstagen jedes 2. Absteckfähnchen, und wiederholen Sie dies alle 2 Tage.

Phase 2 : Weiterführung der Ausbildung
1. Nehmen Sie Ihrem Hund das Empfängerhalsband ab und legen Sie ihm ein normales Halsband mit Leine an.
2. Gehen Sie mit Ihrem Hund zu einer bestimmten Stelle Ihres Grundstücks, vorzugsweise zum Ende Ihrer Einfahrt. Führen Sie ihn immer an der Leine dorthin. Wenn er die Grenzlinie nicht überqueren will, ziehen Sie ihn an der Leine, um ihn zu überzeugen.
3. Ihr Hund wird schließlich begreifen, dass er jedes Mal, wenn er den begrenzten Bereich verlässt, eine Leine tragen muss. Verschiedene Familienmitglieder sollten an dieser Ausbildungsphase teilnehmen, damit der Hund dieses Gebot mit der Leine, und nicht mit einer bestimmten Person in Zusammenhang bringt.

 

4. Regelmäßige Pflege des Systems

Die folgenden Anweisungen sollten regelmäßig befolgt werden:
> Überprüfung der Empfängerbatterien (einmal pro Monat)
> Regelmäßiges Auffüllen des Empfängerreservoirs
> Mit dem Hund um den abgesteckten Bereich laufen und ihn an die Begrenzungslinien erinnern (einmal pro Monat).

 

5. Fehlersuche

Test mit kurzer Schleife
- Trennen Sie das Abgrenzungskabel und das Erdungskabel ab. Schließen Sie dann ein 3 m langes Kabelstück an die Klemmen an und formen Sie damit einen Kreis. Stellen Sie den am Sender befindlichen Schalter zur Einstellung der Abgrenzungsweite auf B (mittlere Position).
- Drehen Sie den Bereichsreglerknopf ganz nach rechts.
> Leuchtet die Stromanzeige auf? Wenn nicht, überprüfen Sie die Sicherungen.
> Wenn die Sicherung in Ordnung ist, wenden Sie sich an unseren Kundendienst (Adresse auf der Garantiekarte).
> Leuchtet die Schleifenanzeige auf? Wenn nicht, wenden Sie sich an unseren Kundendienst (Adresse auf der Garantiekarte).
- Trennen Sie ein Kabelende ab.
> Wird das Tonsignal ausgelöst?
- Wenn nicht, wenden Sie sich an unseren Kundendienst (Adresse auf der Garantiekarte).
- Wenn ja, ist der Sender funktionstüchtig.
- Schließen Sie das Kabel wieder an, drehen Sie den Bereichsreglerknopf ganz nach rechts und gehen Sie mit dem Empfänger auf die Begrenzungslinie zu.
> Gibt der Empfänger ein Tonsignal?
- Wenn ja, ist er funktionstüchtig.
- Wenn nicht, überprüfen Sie die Batterie auf ordnungsgemäße
Position und guten Ladezustand. Ist die Batterie geladen und richtig installiert, wenden Sie sich an unseren Kundendienst (Adresse auf der Garantiekarte).
- Überprüfen Sie das Kabel Wenn Sender und Empfänger bei den beschriebenen Tests funktionieren, der Empfänger jedoch in Nähe des Abgrenzungskabels kein Tonsignal auslöst, weist das Kabel eine Bruchstelle auf oder ist das System nicht ordnungsgemäß installiert. Gehen Sie an Ihrer Begrenzungslinie entlang. Manche Bruchstellen sind so klein, dass die Schleifenanzeigeleuchte nicht ausgeht und das Tonsignal trotzdem versagt. Überprüfen Sie Ihre Spleißstellen; die meisten Kabelbrüche treten in der Nähe von Spleißstellen auf.

Wie findet man eine Kabelbruchstelle?
1. Schließen Sie die beiden Enden des verdrillten Abgrenzungskabels an die erste Klemme am Sender an.
2. Schneiden Sie ein neues Stück Abgrenzungskabel zu, das halb so lang wie Ihre Abgrenzungsschleife sein muss.
3. Schließen Sie dieses neue Kabel an die zweite Klemme am Sender an.
4. Machen Sie die Stelle auf der Abgrenzungsschleife aus, die genau in der Mitte liegt.
5. Schneiden Sie die Abgrenzungsschleife an dieser Stelle durch.
6. Verbinden Sie das lose Ende Ihres neuen Kabelstücks mit Hilfe eines Kabelschraubverbinders mit einem der beiden Schleifenenden.
7. Schalten Sie das System ein und testen Sie die Reichweite dieser kleinen Schleife mit Hilfe des Empfängerhalsbandes.
8. Wenn sich die Leistungsfähigkeit Ihres Systems nicht erhöht, weist dieser Abschnitt der Abgrenzung möglicherweise einen Kabelbruch auf. Da in seltenen Fällen auch mehrere Kabelbrüche gleichzeitig vorliegen können, sollten Sie die andere Seite der Schleife demselben Versuch unterziehen.
9. Wenn Sie den Abschnitt der Abgrenzungsschleife, der den Kabelbruch aufweist, gefunden haben, schneiden Sie das Kabel in der Mitte dieses Abschnitts durch. Achten Sie besonders darauf, die erste Abtrennung sorgfältig anzuschließen und mit Silikonmasse abzudichten.
10. Schließen Sie dann das neue Kabel an die Abgrenzungsschleife an, und zwar an der Stelle, wo Sie sie bei SCHRITT 9 durchgetrennt haben.
11. Schalten Sie das System ein und überprüfen Sie mit Hilfe des Empfängerhalsbands die Reichweite dieser kleineren Schleife.
12. Wiederholen Sie SCHRITT 8 bis 11 solange, bis Sie den beschädigten Kabelabschnitt gefunden haben.
13. Ersetzen Sie das beschädigte Kabel durch ein neues. Achtung: Das Kabel für Ihre Abgrenzungsschleife muss von derselben Art und Größe sein.

 

WICHTIGER HINWEIS


Zone Protector® ist kein festes Hindernis für das Tier, sondern ein unsichtbares Umzäunungssystem, das den Hund mittels Spraystoßreiz in einem zugewiesenen Bereich zurückhält. Eine vorbereitende Ausbildung sowie regelmäßiges Training während der Anwendung ist bei allen Hunden zwingende Voraussetzung, um das System erfolgreich einzusetzen. Es wird dringend abgeraten, das System bei Hunden einzusetzen, die eine Gefahr für ihre Umgebung oder ein erhöhtes Risiko im Falle eines Ausbrechens aus der Umzäunung darstellen. Dynavet kann für keinerlei Folgeschäden (materieller, wirtschaftlicher oder sonstiger Art) haftbar gemacht werden, die aus dem Ausbrechen Ihres Hundes oder eines anderen Tieres aus der Umzäunung resultieren.